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Die Vielseitigkeit des Transferdruck

Ein wirtschaftliches Verfahren für
außergewöhnliche Anwendungen.

Transferdruck auf Lebensmitteln
Transferdruck auf Lebensmitteln

Die Vielseitigkeit der Anwendungen liegt im System: Im Transferdruck, wie der Name schon andeutet, wird das Motiv spiegelverkehrt zusammen mit einem Klebstoff auf eine Transferfolie gedruckt und anschließend mit einer Heißpresse auf den Bedruckstoff gebracht. Wird die Transferfolie abgezogen, ist das Motiv auf den Bedruckstoff transferiert.

Das erlaubt - mit entsprechenden Lebensmittelfarben - eben auch das Drucken von Dekoren auf Schokolade, Marzipan, Zucker oder Oblate. Sogar personalisiert.

Transferdruck zur Veredelung von Textilien

Beim Transferdruck kann die Auflage der Textilien bedarfsgerecht angepasst werden. Anders als beim Direktdruck muss nicht die gesamte Auflage bedruckt werden, sondern nur die aktuell benötigte Anzahl wird transferiert. Insbesondere eignet sich das Verfahren sehr gut für wiederkehrende Projekte oder Aufträge mit hoher Stückzahl. Andererseits können Transfers individuell vorgefertigt und eingelagert werden. Das ermöglicht eine kosteneffiziente Produktion und eine schnelle Lieferbereitschaft.

Ein beeindruckender Vorteil liegt vor allem in der hohen Farbbrillanz und Farbtreue. Außerdem sind Farbverläufe beim Transferdruck ohne Probleme darstellbar.

Weitere besondere Merkmale des Transferdrucks auf Textilien:

  • für Sporttextilien und Berufsbekleidung geeignet
  • weicher und angenehmer Tragekomfort
  • hohe Deckkraft / Lichtechtheit
  • elastisch, dehn - und strapazierfähig
  • 40 Grad waschbar

Anwendungsbeispiele Textil:

Flocktransfers: flauschiger Effektdruck

Die Beflockung ist ein Veredelungsprozess, der die Optik wie die Haptik anspricht.

Bei Events oder Promotion zum Beispiel wird das Flockverfahren eingesetzt, um u.a. Auflagen exakt für diese Aktion hochwertig und effektvoll zu dekorieren und durch den „prägenden“ Effekt Aufmerksamkeit zu erregen. Oder im Mannschaftssport werden die Trikots mit Namen und Spielernummern der Mannschaft versehen, um eine blendfreie und kontraststarke Darstellung bei Spielen unter Kunstlicht zu erhalten.

Die mit Transfers beflockten Stoffe sind nicht nur haptisch ein Erlebnis, sie sind gleichermaßen dekorativ und alltagstauglich, beispielsweise waschecht.

Flocktransfers

Transferdruck auf feuerhemmende Sicherheitsstoffe

Viele Stoffe und andere Materialien werden zum Schutz gegen Hitze und Ausbreitung von Flammen entsprechend ausgerüstet. Auch diese Stoffe können mit Transferdruck veredelt werden. Hilfsorganisationen, Sicherheitsdienste oder Werksfeuerwehren zum Beispiel kennzeichnen ihre Sicherheitswesten mit ihren Namen. Schwerentflammbare Bühnen--oder Messevorhänge können mit Druckmotiven dekoriert werden.

Kochfeste Transfers

Das traditionelle und vorherrschende Weiß bei der Berufsbekleidung in Medizin, Wellness und Pflege hat den Vorteil, dass es ausgekocht werden kann, was aus hygienischen Gründen bei Berufsbekleidung absolut erforderlich ist. Deshalb werden zur Bedruckung von Berufsbekleidung kochfeste Transferdrucke in höchster Qualität benötigt.

Eine Möglichkeit, diese Anforderung zu erfüllen, besteht im Einsatz von kochfesten Siebdruckfarben wie z.B. 2-K-Systeme, die nach der Aushärtung des Farbfilmes auf die Bekleidung transferiert werden.

Transferdruck als Applikationsmethode für Sportgeräte

Sportgeräte stehen im Fokus vieler Designer. Das jeweils aktuelle Design befeuert auch das Sportgeschäft. Ob Helme, Fahrräder, Skier oder Snowboards: alles muss up to date sein.Raffinierte Oberflächen wie Metallic-, Lack-, Perl-, Fluoreszenz-, Rau-oder Softeffekte werten die Produkte zusätzlich auf.

Die Besonderheit zum Beispiel beim Bedrucken von Skateboards ist die Verwendung von verformten Sieben, mit denen das Druckmotiv aufgebracht wird. Dies ist im ein- und zwei-Farbendruck möglich. Bei mehrfarbigen Motiven wird das Druckmotiv mit einer speziellen Durchlauf-Transferwalze aufgetragen. Diese speziellen Transferdrucke werden auch in kleinen Stückzahlen im Siebdruck hergestellt.

Lacktransfers für die Haut

Lacktransfers für die Haut

Temporäre Tattoos zum Kleben sind schnell und einfach anzubringen und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Unter temporären Tattoos versteht man Lacktransfers, die zur Dekoration auf die Haut geklebt werden. Sie sollen meist echte Tätowierungen imitieren, sich jedoch nach einem kurzen, begrenzten Zeitraum wieder rückstandslos von der Haut entfernen lassen. Lacktransfers sind genau positionierbar und reproduzierbar. Es können einzelne Farb-, Lack- und Klebstoffschichten aufgetragen werden. Lacktransfers erreichen eine hohe Wirtschaftlichkeit, wenn sie mehrfach genutzt werden können.

Aufgrund der Anwendung von temporären Tattoos auf der Haut muss bei der Auswahl der einzelnen Komponenten zum Aufbau des Lacktransfers besonderes Augenmerk auf ihre Zulassung bzw. Eignung zur kosmetischen Anwendung geachtet werden.

Transfers zur Außenbeschriftung von Flugzeugen

Transfers zur Außenbeschriftung von Flugzeugen

Wie kommt eine temporäre Beschriftung auf ein Flugzeug? Groß gedacht hat die Fluggesellschaft Emirats als es um eine temporäre Promotion-Beschriftung anlässlich des Rugby World Cups ging. Das Motiv wurde per Transferfolie direkt auf den Rumpf der A380 Flugzeuge transferiert. Transferfolien waren die effiziente Lösung mit optimaler Haltbarkeit und Beständigkeit des Dekors.

Transferdruck. Die variable Lösung für etikettenlose Labels

„Drucken statt Nähen“ ist die Lösung, die in den letzten Jahren immer mehr Anhänger findet. So lassen sich sehr individuelle Labels mit allen Informationen gestalten und in unterschiedlichen Drucktechniken auf Textil applizieren: Per Siebdruck, Tampondruck oder Transferdruck.

  • Beim Transferdruck ergeben sich mehrere drucktechnische Lösungen: Einmal die Kombination von Digitaldruck auf Transferpapier mit dem Siebdruck für Sperr- und Klebeschicht.
  • Zum anderen Plastisolfarben sowie Sperrschicht und Kleber per Siebdruck.
  • Ebenso denkbar ist natürlich auch die Anwendung einer Transferflexfolie, die im Vorfeld geplottet werden muss.

Alle Transfers werden dann mit einer Transferpresse mit dem Textil verbunden.

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