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Gewebegeometrie

Das Fundament der Gewebegeometrie ist die Fadenzahl und die Fadendicke. Aus diesen Grundelementen ergeben sich alle anderen siebdruckrelevanten Werte wie: Siebdicke, Maschenweite und den Sieböffnungsgrad.
Die Maschenöffnung beschränkt die druckbare Pigmentgröße, diese sollte im Durchmesser höchstens ein Drittel, lieber nur ein Fünftel der Maschenöffnung betragen.
Der Sieböffnungsgrad bei einem Gewebe 120 - 43 beträgt 29,6 %, das bedeutet: 29,6 % eines Quadratmeters Gewebe sind farbdurchlässig. Der Sieböffnungsgrad geht als Teilgröße in den Wert des theoretischen Farbvolumens ein.
Das theoretische Farbvolumen errechnet sich aus dem Sieböffnungsgrad und der Gewebedicke. Mit dem theoretischen Farbvolumen lässt sich der ungefähre Farbverbrauch errechnen. Das theoretische Farbvolumem ist auch hilfreich als Vergleichsgröße zwischen den unterschiedlichen Gewebetypen bezüglich der Farbschichtdicken. Das theoretische Farbvolumen cm³/m² entspricht ungefähr dem Nass-Farbauftrag in my.

Was für einen Einfluss hat die Gewebegeometrie im Druck?

Bei feinen Linien und im Rasterdruck ist eine kontinuierliche Präzision unerlässlich, um ein störungsfreies Druckbild und eine hohe Kantenschärfe zu erhalten. Das Siebdruckgewebe soll eine optimale Farbauslösung gewährleisten. Das heißt, die gedruckten Farbschichtdicken sollen der Gewebefeinheit entsprechend innerhalb einer Druckauflage konstant sein. Natürlich hat die Geometrie auch einen Einfluss auf die Druckgeschwindigkeit (auch abhängig von der Farbviskosität).

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