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SIEBDRUCK-RAHMEN AUF DEM PRÜFSTAND

Wie geht es Ihren Siebdruck-Rahmen? Entspricht der Zustand Ihrer Siebdruck-Rahmen noch Ihren Anforderungen? Uns stehen Kopierschichten mit besserer Auflösung und höherem Feststoffgehalt zur Verfügung, moderne Polyestergewebe lassen höhere Siebspannungen zu und auch bei den Siebdruck-Rahmen hat sich einiges getan. Mit Slope-Profilen und stärkeren Wandstärken stehen uns geeignete Rahmen-Materialien zur Verfügung, um auf neue Anforderungen zu reagieren.

Aber wie sieht es mit den Altbeständen aus?

Viele Rahmen sind seit Jahrzehnten im Einsatz und werden mehr oder weniger gehegt und gepflegt. Aber auch Siebdruck-Rahmen altern und verlieren an Elastizität. Vor Jahren für Siebspannungen von 14 – 16 N/cm angeschafft, werden heute 20 – 25N/cm verlangt. Das führt zu dauerhaften Deformationen der Rahmen bis hin zur Beschädigung der Schweißnähte. Besonders rechteckige Rahmen sind davon stark betroffen.

Folgende Einflüsse spielen eine Rolle:

  • Wie oft wurde der Rahmen bespannt?
  • Welche Gewebefeinheit wird eingesetzt, wie hoch wird bespannt?
  • Mit welchem Absprung wurde gedruckt?
  • Welchen Abstand hatte die Rakel von der Rahmen-Innenkante?
  • Wurde längs oder quer gerakelt?
  • Wie aggressiv sind die zu verdruckenden Materialien?
  • Können Wasser, Reinigungsmittel usw. durch Öffnungen ins Rahmeninnere eindringen?
  • Gab es thermische Belastungen (mehr als 40°C im Trockenschrank)?
  • Welche unüblichen mechanischen Belastungen sind aufgetreten (Rahmen fallen gelassen, über den Boden geschleift, mit Hammer bearbeitet)?
  • Wie oft und tief wurden die Kleberseiten abgeschliffen?

Prüfen Sie Ihre Rahmen regelmäßig, ob Sie noch Ihren Anforderungen entsprechen. Bei der Vielzahl der Anwendungen ist die Toleranz sehr unterschiedlich, und die Lebensdauer reicht von einigen Monaten bis zu vielen Jahren.

Was sollten Sie prüfen?

Liegt der Rahmen plan?

Legen Sie den unbespannten Rahmen mit der Kleberseite auf eine ebene Fläche. Der Rahmen sollte nicht schaukeln. Kleinere Fehler lassen sich richten. Bei „Wippe“ sollte der Rahmen aussortiert werden. Tritt der Effekt erst nach der Bespannung der Rahmen auf, reicht die Stabilität nicht für die gewünschte Siebspannung. Liegt der Rahmen nicht plan, stimmt der Passer nicht und das Druckbild wird verzogen.

Winkelgenauigkeit

Messen Sie beide Diagonalen, die Differenz sollte so gering wie möglich sein (< ½ % bei Rahmenlängen von ca. 1000 mm). Auch hier gilt: kleinere Fehler lassen sich richten.

Bleibende Verformung

Der unbelastete Rahmen sollte in seine ursprüngliche Form zurückkehren. Ähnelt die Form einer Sanduhr, ging die natürliche Elastizität des Rahmens verloren, und er ist bleibend verformt. Eine Neubespannung mit gleichmäßiger Spannung und geradem Fadenverlauf wird dadurch nahezu unmöglich.

Optische Kontrolle

Prüfen Sie, ob es Risse oder Löcher in den Schweißnähten gibt. Durch beschädigte Schweißnähte können Rahmen spontan brechen. Sind die Hohlprofile beschädigt oder verdreht?

Jetzt sind Sie gefragt

Entspricht der Zustand Ihrer Siebdruckrahmen noch Ihren Anforderungen? Für welche Aufgaben ist der Rahmen noch geeignet? Welche Rahmen passen für einen mehrfarbigen Druck zusammen? Behandle ich meine Rahmen richtig?

Nehmen Sie sich die Zeit. Fehldrucke sind ärgerlich, teuer und meist zeitraubender als die vorhergehende Kontrolle.

Wenn Sie Hilfe oder neue Rahmen benötigen, stehen Ihnen die Berater und Anwendungstechniker Ihres Siebdruck-Partners gerne zur Verfügung.

Sie helfen Ihnen in Zusammenarbeit mit dem Rahmenhersteller bei der richtigen Dimensionierung der Rahmen für Ihre Aufgaben.

Noch eine Bemerkung zum Schluss: Siebdruck-Rahmen sind wichtige, aber auch empfindliche Werkzeuge. Behandeln Sie sie entsprechend pfleglich. Sie werden es Ihnen durch verlässliche und lange Einsätze danken.

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