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Entschichten

Das Entschichten von Siebdruck-Schablonen kann manuell mittels Entschichter sowie Hochdruckreiniger erfolgen. Alternativ erfolgt dieser Prozess vollautomatisch in der Entschichtungsanlage. Nicht mehr benötigte Druckschablonen müssen sauber von der Druckfarbe gereinigt werden. Mit einer speziellen, wässrigen Entschichter-Chemie (gebrauchsfertig oder als Konzentrat) werden die Druckschablonen beidseitig behandelt und nach einer kurzen Einwirkzeit entweder mit der Handbrause und/oder Hochdruck-Wasserstrahlgerät ausgewaschen. Die Photoemulsion ist dann aufgelöst und kann normal mit dem Abwasser in den Abfluss gelangen.

Entschichtung von Siebdruckschablonen

Bei der Entschichtung von Siebdruckschablonen ist die Aussicht auf gute Entschichtungsqualität wesentlich von der „Historie" der Druckschablone abhängig. Falsche oder ungünstig durchgeführte Prozessschritte in der Herstellung der Schablone können eine erfolgreiche Entschichtung vereiteln oder derart störende Farb- und Schichtreste zurücklassen, dass der Einsatz sogenannter "Geisterbildentferner" unumgänglich erscheint.

Das richtige Trocknen der Siebe nach der Beschichtung (max. 40 °C warme Trocknerluft, geringe Luftfeuchte, etc.) ist hierbei mindestens genauso wichtig wie die vollständige Entwicklung (Entfernung aller löslichen Kopierschichtbestandteile, auch der sogenannten "Schwemmschicht).

Das Ergebnis der richtigen Prozesskette sind dann leicht entschichtbare Druckschablonen und die Vermeidung des Einsatzes von z. B. chlorhaltigem Nachreiniger. Dies sind die Voraussetzungen für die vereinfachte Einleitung der Siebdruckabwässer gem. Anhang 56 (WassR 2.2.1.56), welche es dem modernen Siebdruckanwender ermöglicht, die entstehenden Abwässer ohne jegliche Abwasserbehandlung als Indirekteinleiter in die öffentliche Kanalisation einzuleiten. Lediglich die Mindestanforderungen sind zu erfüllen.

Dies alles spricht eindeutig gegen sogenannte ,,Durchlaufanlagen", welche eine sehr hohe Crosscontamination-Rate haben, d. h. es werden Lösemittel, Entschichter und andere Chemikalien unkontrollierbar vermischt und machen es unmöglich, den vereinfachten Weg zur Abwassereinleitung zu beschreiten.

Deshalb ist auch hier die Rolltoranlage die zu empfehlende Anlagenart, welche durch frei programmierbare Prozess-Schritte die Möglichkeit schafft, kostengünstig Druckschablonen zu entschichten und als Ergebnis sehr gut verwendbare, wieder beschichtbare Schablonen zu erhalten.

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