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Etikettenloser Textildruck, Direktdruck auf Textilien

Werkstoff: Textil

Aufgabe: Tampondruckfarbe TPX wird überwiegend zum Bedrucken von Kleidungsstücken (T-Shirts) eingesetzt, um die Größenangaben und Markennamen innseitig aufzubringen. Sie reduziert das Risiko von Hautreaktionen auf ein Minimum. Vorteile:

  • Sehr hohes Deckvermögen
  • Flexibler Farbfilm
  • Sehr gute Haftung auf Baumwolle, Nylon, Polyester, Polyamid, Spandex und Mischgewebe
  • Gute Wasch- und Bügelbeständigkeit
  • Einfache Verarbeitung
  • Erhebliche Kosteneinsparung gegenüber Heißtransfer-Etiketten
  • Rezeptur entspricht der California Proposition 65
  • Zertifiziert nach Öko-Tex® Standard 100

Warum Tampondruck: TampaTex TPX als Tampondruckfarbe für den Textilbereich zeichnet sich aus durch hohes Deckvermögen, gute Waschbeständigkeit, das Erfüllen der geforderten Normen in der Textilindustrie und nicht zuletzt durch enorme Kostenreduktion im Vergleich zum Heißtransfer-Verfahren.

Druckform: Es können alle üblichen Klischees wie Photopolymer (Ätztiefe 35-50 μm), Keramik, Dünnstahl und gehärteter Stahl (Plattenstärke 10 mm) verwendet werden. Die empfohlene Klischeetiefe bei Keramik-, Dünnstahl- und Stahl-Klischees liegt bei ca. 30 μm (Vollfläche) bzw. ca. 50 μm (Rasterklischee). Da bei der Lasergravur die Klischee-Tiefe exakt gesteuert werden kann, hat sich diese Technik besonders bewährt; so können auch mehrere Klischees mit höchster Genauigkeit für ein einheitliches Druckergebnis produziert werden.

Tampon: Erfahrungsgemäß können alle üblichen Drucktampons aus kondensations- oder additionsvernetzenden Materialien eingesetzt werden. Die Härte sollte je nach Substrat 1- 6 Shore betragen, bei sehr rauen Untergründen können auch 12 Shore Tampons eingesetzt werden.

Druckmedien: Tampondruckfarbe, Direktdruck

Bedruckstoff: Natur- oder Kunstfasern wie Baumwolle, Polyamid, Polyester und Elastan eignet sich aber auch für die Bedruckung von Polyamid, Polyurethan, teilweise Thermoplastische Elastomere, Kunstleder, bedingt Neopren und EVA

Nachbehandlung: Parallel zur physikalischen Trocknung, dem Verdunsten der eingesetzten Lösemittel, erfolgt die eigentliche Aushärtung des Farbfilms durch die chemische Vernetzungsreaktion zwischen Farbe und Härter. Folgende Richtwerte für die fortschreitende Vernetzung (Aushärtung) des Farbfilms können angenommen werden:

  • stapelfähig 20 °C nach 20 sec
  • waschbar 20 °C nach 2 Tagen
  • ausgehärtet 20 °C nach 7 Tagen

Die chemische Vernetzungsreaktion kann durch höhere Temperaturen beschleunigt werden, z. B. mittels eines Durchlauftrockners. Die angegebenen Zeiten variieren außerdem je nach Bedruckstoff, Klischeetiefe, Trocknungsbedingungen und Wahl der verwendeten Hilfsmittel. Wird in schneller Druckfolge ein Überdruck gewünscht, so kann die erste Farbschicht durch Heißluft (max. 200 °C für 2-3 sec) oberflächig angetrocknet werden (Temperaturbeständigkeit des Substrats beachten!). Generell ist bei Mehrfarbendrucken zu beachten, dass vor dem erneuten Druck der darunter liegende Farbfilm noch nicht vollständig durchgehärtet ist.

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Bilder zum Artikel

  • Die Tampondruckfarbe wird eingesetzt, wenn hervorragende Wasch- und Bügelbeständigkeiten auf Natur- und Kunstfasern erzielt werden sollen.
  • Die Tampondruckfarbe wird eingesetzt, wenn hervorragende Wasch- und Bügelbeständigkeiten auf Natur- und Kunstfasern erzielt werden sollen.