Nachhärtung

Nach der UV-Härtung ist keine zusätzliche wäremforcierte Ofentrocknung erforderlich.
Die Farbe härtet in den ersten 24Std. nach und erreicht dann ihre volle chemische- und mechanische Beständigkeit.

Härtungs- und Haftungsprobleme mögliche Ursachen

  • Richtige Glasseite, Überprüfung von Bad- und Feuerseite
  • Oberflächenspannung des Glases überprüfen, größer 44mN/m
  • Befinden Rückstände auf der Glasoberfläche (Fett, Silikon usw.)
  • Flammvorbehandlung überprüfen, zusätzlich Uvitro®-oder Pyrosil®-Vorbehandlung
  • Unzureichende UV-Härtung, Überprüfung von Strahler, Reflektoren, Focuspunkt
  • Veränderung der Gewebegeometrie und Druckparameter (geänderte Farbschicht)
  • Haftvermittler vergessen, Farbe härtet ist aber chemisch und mechanisch nicht beständig
  • Zuviel Haftvermittler, Topfzeit wird verkürzt, Erhöhung der chemischen Beständigkeit aber Verschlechterung der Wasserbeständigkeit (Wasserlagerung)
  • Haftvermittler UV-HV8 ist ein Silan und benötigt eine gewisse Luftfeuchtigkeit, Überprüfung der Luftfeuchtigkeit in der Druckerei, benötigt Reaktionszeit mit Luftfeuchtigkeit
  • Haftungsvermittler muß homogen in die Farbe eingerührt sein
  • Zugabemenge von Verdünner UVV 6 darf nicht überschritten werden, bei Überdosierung wird Reaktivität verringert

Bilder zum Artikel

UV-härtende Farbe für Glasdruck
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Anwendungsbeispiele für UV-Härtung

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