REPRODUZIERBARE FARBTONGENAUIGKEIT STEUERN

Farbwahrnehmung

Um Farbe wahrnehmen zu können, bedarf es Licht. Im physikalischen Sinne ist Licht elektromagnetische Strahlung. Für uns Menschen sind Lichtwellenlängen zwischen 380 nm und 730 nm wahrnehmbar. Wie genau das Licht die Farbwahrnehmung in unserem Auge beeinflusst, wird im folgenden Kapitel beschrieben. 

Für das menschliche Auge sind nur bestimmte Wellenlängen des elektro-magnetischen Strahlungsbereiches sichtbar. Die kurzwelligen Strahlungen, wie z. B. die UV-Strahlung oder auch langwellige Radiowellen sind nicht sichtbar.

So befindet sich etwa das sichtbare Blau bei ca. 400 nm, Grün bei etwa 550 nm und Rot bei rund 700 nm. Wenn sich Licht aus zwei verschiedenen Wellenlängen zusammensetzt, sehen wir bei einer Kombination aus kurz- und mittelwelligen Strahlen den Farbton Cyan. Bei mittel- und langwelligem Licht erkennen wir einen Gelbton und bei einer Mischung aus lang- und kurzwelligen Farbstrahlen Magenta. Farbig erscheint das Licht nur, wenn die verschiedenen Anteile unterschiedlich hoch sind. So enthält das rötliche Licht einen großen Anteil Rot von 700 nm, während die Wellenlängen für Grün und Blau nicht vorhanden sind.

Gesamter Fachartikel in der rechten Spalte zum Download.

Farbe lügt! – lügt Farbe?

„Siebdruck-Praxis 3“ gibt Ihnen die Antworten.

Gibt Ihnen wertvolle Informationen über die Bedingungen der Farbwahrnehmung und leitet über zu den Voraussetzungen für Farbtongenauigkeit im Siebdruck. Dabei werden die Besonderheiten des Druckverfahrens Siebdruck mit den spezifischen Bedingungen in den Mittelpunkt gerückt und die Einflussmöglichkeiten auf die reproduzierbare Farbtongenauigkeit aufgezeigt. SIEBDRUCK PRAXIS 3 bietet auf 48 Seiten wertvolle Anregungen und praxisnahe Anleitung.