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Überblick

Siebdruckmaschinen und Geräte

Siebdruckmaschinen

Die Siebdruckmaschinen müssen oftmals an die verschiedenen Kundenbedürfnisse angepasst werden, um eine konstante Druckqualität und eine max Ausbringung zu erreichen. Die folgenden Beispiel-Typen einer Siebdruckmaschine geben einen kleinen Überblick.

Flachdruck mit pneumatischem Drehteller

Zur Erhöhung der Stückzahl kann z. B. ein Drehteller eingesetzt werden. Während sich ein Teil im Druck befindet kann bereits ein weiteres Teil vom Bediener in die Siebdruckmaschine eingelegt werden.(Bild 1)

Ovale Bauteile per Runddruck

Das Runddruckverfahren eignet sich ebenfalls für die Bedruckung ovaler Bauteile. Zudem können auch leicht konische Bauteilformen mit diesen Maschinen bedruckt werden. (Bild 2)

Automatisierte Anlage für flache Bauteile (z.B. Lineale)

Der Bediener legt die Teile in den Magazinschacht ein. Das Vereinzeln, Bedrucken und Trocknen erfolgt sofort automatisch. Die fertigen Teile werden am Ende wieder manuell entnommen. (Bild 3)

Flachdruck von Lebensmitteln

Schokolade, Butter oder ähnliche Lebensmittel können auch per Siebdruck aufgetragen werden. Ein Erwärmungssystem sorgt dabei für die richtige Temperatur zur Verarbeitung. (Bild 4)

Runddruck von Kunststoffflaschen mit Blow-Up-System

Durch eine spezielle Werkstückaufnahme mit mechanischem Passer und Blow-Up-System können z.B. Sporttrinkflaschen positioniert und mehrfarbig bedruckt werden.

Portalversion für den automatisierten Einsatz

Die Ausführung ohne Maschinenfuß dient zur Integration in eine bestehende Produktionsanlage und kann über externe Signale einer übergeordneten SPS angesteuert werden.

Flachdruck mit Vakuumplatte und integrierten Anlegemarken

Zur Fixierung mm-dünner Materialien wie Folien oder Papier eignet sich eine Vakuumplatte. Wird dabei immer das gleiche Druckformat bedruckt, kann die Platte mit festen Passeranschlägen ausgestattet werden.

Sonderausführung für den Runddruck langer Bauteile

Längere Stangen oder Rohre können hier quer zum Bediener aufgelegt werden. Dies erleichtert die Handhabung. Es kann ebenfalls mit mehreren Sieben und unterschiedlichen Farben gedruckt werden.

Sonderausführung mit rotierendem Rakelwerk

Diese Maschine wurde speziell zum Bedrucken von Felgen entwickelt. Das pneumatische Rakelwerk befindet sich hier auf dem Ausleger und führt eine rotierende Druckbewegung aus.

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  • Flachdruck mit pneumatischem Drehteller
  • Ovale Bauteile per Runddruck
  • Automatisierte Anlage für flache Bauteile
  • Flachdruck von Lebensmitteln
  • Runddruck von Kunststoffflaschen mit Blow-Up-System
  • Portalversion für den automatisierten Einsatz
  • Flachdruck mit Vakuumplatte und integrierten Anlegemarken
  • Sonderausführung für den Rund-druck langer Bauteile
  • Sonderausführung mit rotierendem Rakelwerk

Durchlauftrockner

Durchlauftrockner sind bei vielen Siebdruckanwendungen unentbehrlich. 

Sie werden hauptsächlich zum Trocknen aber auch zum Veredeln von Materialien verwendet. Die Trocknung erfolgt je nach Anwendung durch Heißluft, Infrarot oder UV-Strahler. Durchlauftrockner gibt es als Tischgeräte für kleine Serien bis zu modular aufgebauten Strecken. Dabei sind Bandbreiten bis zu 320 cm und Durchlasshöhen bis zu 120 mm möglich. Die Bandgeschwindigkeiten und Temperaturen können stufenlos geregelt werden.

Für folgende Aufgaben werden Durchlauftrockner eingesetzt:

  • Trocknen 

Die Trockner werden zur Trocknung  von wasserlöslichen und  lösemittelhaltigen Farben, UV-Pasten, vernetzenden Farbsystemen, Flockklebstoffen, Plastisolen sowie Digitaldrucktinten eingesetzt. 

Beim Trocknen werden Lösungsmittel oder Wasser aus den aufgetragenen Beschichtungen entfernt und eine besondere Verbindung zur Oberfläche hergestellt. So können in kürzester Zeit hohe Stückzahlen produziert und fertiggestellt werden. 

  • Kühlen

Die Kühlung ist mittlerweile Grundvoraussetzung für eine schnelle und effektive Weiterbearbeitung. Besonders bei automatischen Prozessen ist es wichtig, das Produkt nach dem Erwärmen schnell wieder auf eine bestimmte Temperatur abzukühlen.

  • Fixieren

Die Fixierung erfolgt durch die Einwirkung von Wärme, ohne dass dabei Stoffe an die Umwelt abgegeben werden. Mit dieser Technik können spezielle Produkteigenschaften erreicht werden.

  • Veredeln

Bei der Veredelung von Materialen werden durch thermischen Behandlung spezielle Oberflächeneigenschaften erzielt werden. So können mit verschiedenen Veredelungssystemen besondere Effekte und Merkmale, wie z.B. elektrische Leitfähigkeit, Waschechtheit und besondere Glanzeffekte erreicht werden.

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