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Überblick

Gewebe

Gewebe aus Polyester und Polyamid sind die geeigneten Schablonenträger für den Sieb- und Textildruck.

Polyestergewebe

Die steigenden Anforderungen in diversen Anwendungen des Siebdrucks haben zur Folge, dass die Weiterentwicklung des Polyestergewebes ein laufender Prozess geworden ist. Ausgehend vom Standard-Polyestergewebe wurden zwischenzeitlich deutliche Verbesserungen hinsichtlich des Spannungs- und Dehnungsverhaltens sowie der Oberflächeneigenschaften erzielt. Diese Weiterentwicklung resultiert in einer höheren Prozesssicherheit in der Schablonenherstellung sowie der Schablonenstandzeit und der Passer- und Maßhaltigkeit im Druck.

Polyamidgewebe

Polyamidgewebe (Nylon) zeichnen sich durch äußerst gute mechanische Beständigkeit aus. Sie eignen sich deshalb besonders gut für den Druck abrasiver Medien (Keramische Farben, Leucht-Farben). Die hohe Elastizität dieser Schablonengewebe erleichtert den Druck auf unebene Druckgüter (Körperdruck).

Physikalische Eigenschaften

Die Ausgangsmaterialien der gebräuchlichsten Siebdruckgewebe nach DIN 16610 – «Schablonenträger» – sind monofile Chemiefasern aus synthetischen Polymeren.

  • Polyamid, mit dem Kurzzeichen PA
  • Polyester, mit dem Kurzzeichen PET

Polyester PET 

Die wesentlichen Eigenschaften der Polyesterfaser sind

  • hohe Dehnungsfestigkeit
  • gute mechanische Beständigkeit
  • gute Scheuerfestigkeit
  • hohe Lichtbeständigkeit
  • Unempfindlichkeit gegen klimatische Einflüsse
  • gutes Erholungsvermögen (100 % bei 2 % Dehnung)
  • weitere siehe unter Tabelle «Fasereigenschaften»

Polyamid PA (Nylon)

Die herausragenden Eigenschaften der Polyamidfaser sind

  • sehr gute mechanische Beständigkeit
  • hohe Scheuerfestigkeit
  • gute Benetzbarkeit
  • hohe Elastizität
  • gutes Erholungsvermögen (100 % bei 4 % Dehnung)
  • weitere siehe unter Tabelle «Fasereigenschaften»