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Klebstoff

Neue Anwendungsmöglichkeiten mit Siebdruck-Klebstoffen

Siebdruck-Klebstoffe: Bekleben Sie Ihren Erfolg

Kleben: Das Verbinden gleicher oder verschiedenartiger Werkstoffe mit einem Klebstoff ist ein stoffschlüssiges Fügeverfahren, welches heutzutage als modernes Fertigungsverfahren aus Industrie, Handwerk, Hobby und Haushalt nicht mehr wegzudenken ist. Anwendungen findet es beispielsweise zur relativ einfachen Verklebung von Papier, z.B. beim Basteln, bis zur hochtechnologischen Verklebung von Flugzeugflügeln oder Automobilkarosserien. Unabhängig von der Anwendung bietet es dabei viele Vorteile wie z.B. Gewichtsersparnis, gleichmäßige Kraft- und Spannungsverteilung, mechanische Verbindung bei gleichzeitig dichtenden Eigenschaften, Möglichkeit zur Verbindung unterschiedlicher Werkstoffe etc.

  • Für die Verarbeitung von flüssigen Klebstoffen hat sich neben der üblichen Gieß-, Spritz-, Roll- und Rakelapplikation das Siebdruckverfahren etabliert. Bereits Anfang der 70er Jahre begann man, die spezifischen Vorteile des Siebdruckverfahrens für die Klebstoffverarbeitung zu nutzen. Heute finden wir mit Haftklebstoffen siebgedruckte Materialien in vielen Industriebranchen, wie z.B. beim
  • Automobilbau
  • in der Haushaltsgeräte- und Elektronikindustrie
  • bei der Herstellung optischer Anzeigeinstrumente
  • sowie in der Werbemittel- und Schilderindustrie.

Die Vielfalt dieser Gebiete bedingt eine ebenso große Vielfalt der Substrate, die selbstklebend ausgerüstet werden müssen.

Beim Siebdruckverfahren wird der flüssige Klebstoff mit einer Rakel durch eine Druckform auf den Bedruckstoff (Substrat) gedrückt. Diese Druckform besteht aus einem Polyestergewebe, das offene Maschen im Bereich der Klebstoffkontur aufweist und ansonsten keinen Klebstoff durchlässt. Durch die Auswahl des Siebgewebes (Fadenzahl, Fadendurchmesser) wird die Klebstoffschichtdicke definiert.

BE(K)LEBEN SIE IHREN ERFOLG – MIT SIEBDRUCK-KLEBSTOFFEN

Ein pfiffiges Verfahren erweitert Ihr Geschäftspotenzial: Siebdruck-Klebstoffe reduzieren Montagezeiten, Material- und Werkzeugkosten. Und dabei lassen sie sich so einfach und präzise drucken wie Farben.

Klebstoff per Siebdruck aufzubringen ist vor allem dann empfehlenswert, wenn nur die Stellen mit Klebstoff bedeckt werden dürfen, die auch haften sollen. Herkömmliche Klebebandstanzteile haben den großen Nachteil, dass ein großer Teil des teuren Materials als Stanzabfall und Beschnitt verloren gehen.

Siebdruck-Klebstoffe sind flexibel in der Verarbeitung, Positionierung und Schichtdicke. Und sie sparen bares Geld: Es muss nicht die ganze Fläche bedruckt und anschließend unter Umständen zeitaufwändig ausgestanzt werden.

Siebdruck-Klebstoffe eröffnen den Anwendern in vielen Einsatzbereichen hervorragende Geschäftsperspektiven:

  • Automobilindustrie: Anzeigeninstrumente, Kondensschutzfolien etc.
  • Elektronik und Hausgeräte: insbesondere Blenden aller Art
  • grafische Anwendungen: Mousepads, wiederablösbare und permanente Werbefolien
  • Farbtransfers (feucht und trocken): z. B. Tattoos
  • Schilder- und Verpackungsindustrie
  • Selbstklebeausrüstung von Textilien und Bodenbelägen
  • und vieles mehr …

Der Einsatz des Verfahrens erfordert spezielles Knowhow. Für die Umsetzung der einzelnen Aufgaben gibt es jedoch nahezu keine Quellen, die sowohl eine theoretische als auch praktische Einarbeitung ermöglichen. Dem Siebdruck-Partner KIWO (Kissel+Wolf GmbH) gelang es, diese Lücke zu schließen: Im Mai und Juni fanden sechs ganztägige KIWOPRINT-Anwenderseminare statt. Diese sollten sowohl Neueinsteigern den Start erleichtern als auch langjährigen Anwendern einen systematischen Überblick über das komplexe Verfahren in Theorie und Praxis geben.

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