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Für perfekten Siebdruck auf Glas: Qualitäts-Kopierschichten

Branche: Automotive / Glas

Werkstoff: Glas

Beispiel: Für den perfekten Siebdruck auf Glas: Qualitäts-Kopierschichten

Aufgabe: Design und künstlerischer Motivdruck auf Glas mit entsprechenden UV-basierenden Druckmedien oder als keramischer Siebdruck. Sie sind elementare Bestandteile bei der architektonischen Gestaltung von Wandverglasungen, Gebäudefassaden, Dächern oder z. B. Türen. Energiesparende Tageslichtsysteme (lichtlenkende, selbstreinigende und schaltbare Verfahren) sowie gebäudeintegrierte Photovoltaiksysteme treten immer weiter in den Vordergrund. Dieser Flachglasbereich stellt entsprechend hohe Anforderungen, wie beispielsweise die mechanische Auflagenbeständigkeit und eventuell eine antistatische Ausrüstung der Siebdruckform.

Ein weiterer wichtiger Anwendungsbereich ist Druck und Veredelung von Hohlglas (Gläser, Flaschen, Flakons usw.) in hohen Auflagen. Für das Hohlglassegment ist eine elastische, auflagenbeständige und gut auflösende Siebdruckform erforderlich. All dies sind nicht zu vernachlässigende Ansprüche an die Schablonenherstellung mit ihren jeweiligen Komponenten im Flach- oder Hohlglasbereich. Ein  wichtiger Bestandteil hierzu ist das richtige Kopiermaterial.

Warum Siebdruck: Kostengünstig, rationell und im Vergleich zum Digitaldruck unschlagbar bzgl. der Farbschichtstärke bzw. Beständigkeit der Farbe auf Glassubstraten.

Druckform: Beschichtung vorzugsweise auf Beschichtungsautomaten, auch hinsichtlich größerer Schablonenformate (Architekturglas) sinnvoll. Häufig 2-1, 2-2 und 2-3 Beschichtungen (1. Ziffer: Druckseite - 2. Ziffer Rakelseite), je nach Anwendung.

Grundsätzliches zur Glasvorbehandlung

Wichtiger Aspekt ist die Identifizierung der richtigen Glasseite zum Drucken. Die sogenannte Zinn- und Feuerseite kann mit einem entsprechenden Messgerät identifiziert werden (Tin Check). Die Feuerseite ist für die Bedruckung am besten geeignet. Bevor das Glas bedruckt werden kann, sind in der Regel ein oder mehrere für den Siebdruck wichtige Vorbehandlungsstufen sowie Reinigungs-, Schleif- und Polierprozesse zu durchlaufen. Des Weiteren sind Materialkontrollen unablässig, denn Glasbruch und größere Glassplitter wären für das "verletzliche" Sieb tödlich. Trotzdem sind die auf den Glasdruck speziell abgestimmten Kopierschichten in der Lage, gewisse Mengen an Glasstaub und Glassplittern aufzunehmen, so dass die Schablonen nicht vorzeitig beschädigt werden.

Anforderungen an Siebdruck-Kopierschichten

Kopierschichten für Siebdruck auf Flachglas und Hohlglas müssen eine gute chemische und mechanische Beständigkeit gegenüber den eingesetzten Druckfarben/-pasten wie Lösemittel-, UV- und thermoplastischen Farben auch bei hoher Druckauflage aufweisen. Sie müssen sehr flexibel sein und dürfen auch bei starker chemischer und thermischer Belastung (z.B. bei der Verwendung von aggressiven Lösemitteln und hohen Temperaturen beim Verdrucken von thermoplastischen Farben) niemals spröde und brüchig werden.

Beim Direktdruck auf Flachglas (Architekturbereich oder Bauglas) benötigt man eine Kopierschicht, die vor allem beständig gegen abrasive Farbpartikel und die möglichst noch chemisch härtbar ist.

Auch kommt es im Flachglas-Druckprozess hin und wieder zu elektrostatischen Aufladungen, welche den Druckprozess bzw. die Farbübertragung negativ beeinflussen. KIWO bietet hierzu innovative, leitfähige Kopiermaterialien bzw. Siebfüller, welche elektrostatischen Aufladungen im Druckprozess entgegen wirken.

Immer häufiger kommen bei Flachglasanwendungen für großformatige Motive Computer-to-Screen (CTS)-Anlagen in der Schablonenherstellung zum Einsatz. Auch hierfür müssen entsprechend reaktive und geeignete Kopierschichten qualifiziert werden.

Gewebe: 48-55, 77-48 - 150-31

Druckmedium: Glas u. keramische Druckmedien. Leitfähige Pasten u. 2K-Farbsysteme. Direktdruck auf Flach- u. Hohlglas. Indirekter Siebdruck mit keramischen Abschiebebildern auf Hohlglas.

Bedruckstoff: Glas in jeglicher Form

Nachbehandlg: UV-Trocknung, Ofentrocknung bis 800 °C.

Effekte: Bspw. Siebdruck von haptischen funktionalen Elementen direkt auf Glassubstratoberflächen mit entsprechenden UV-basierenden oder keramischen Druckmedien.

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